Viele Kinderhosen haben innen im Bund ein Gummiband mit Knopflöchern, das sich enger oder weiter einstellen lässt. Es sieht unscheinbar aus, ist aber eine der klügsten Erfindungen für wachsende Kinder. Damit sitzt dieselbe Hose an einem schmalen Kind genauso gut wie einige Monate später an einem, das ein bisschen kräftiger geworden ist.
Schauen Sie beim Anziehen zuerst in den Bund. Wenn die Hose rutscht, stellen Sie das Band enger, und wenn sie kneift oder Abdrücke hinterlässt, weiter. Beide Seiten sollten möglichst gleich eingestellt sein, damit die Hose gerade sitzt und nicht schief am Körper hängt. Prüfen Sie außerdem, ob das Kind sich frei bücken und hinsetzen kann.
Länge und Bund zusammen denken
Ein verstellbarer Bund hilft nur, wenn auch die Länge stimmt. Ist die Hose zu lang, krempeln Sie die Beine um und nähen Sie den Umschlag bei Bedarf mit ein paar lockeren Stichen fest. Wächst das Kind, lösen Sie den Umschlag wieder, und die Hose gewinnt ein Stück Länge zurück.
Achten Sie beim Kauf gezielt auf Hosen mit einstellbarem Bund. Manche haben das Gummiband auf beiden Seiten, andere rundherum. Je mehr Verstellmöglichkeiten es gibt, desto länger ist die Hose nutzbar. Auch Träger mit Knöpfen oder Schiebern können das Passen erleichtern.
In der Wäsche lohnt sich eine kleine Vorsichtsmaßnahme. Öffnen Sie die Knöpfe nicht, und lassen Sie das Band in der mittleren Stellung, damit es nicht ausleiert oder sich in der Trommel verheddert. Ziehen Sie nach dem Waschen leicht am Stoff, damit sich das Gummi wieder gleichmäßig verteilt.
Wird das Gummiband schlaff oder reißt ein Knopfloch, ist das kein Grund, die Hose wegzugeben. Ein neues Band lässt sich mit etwas Geduld einziehen, und ein fehlender Knopf ist rasch angenäht. Bewahren Sie deshalb ein Stück Gummiband in der Nähschachtel auf.
Eine solche Hose kann problemlos an ein jüngeres Geschwisterkind weitergegeben werden. Das Band lässt sich für jeden Körper neu einstellen, und aus einem Kleidungsstück werden mehrere Sommer und Winter.