Kinder, die im Reitstall oder auf dem Bauernhof helfen, kommen glücklich nach Hause, und die Kleidung erzählt genau davon. Heu, Staub und der besondere Geruch von Tieren setzen sich in Jacken, Hosen und Pullovern fest und ziehen bis in den Flur, wenn alles zusammen mit der übrigen Wäsche im Haus landet. Am besten trennen Sie die Stallkleidung von Anfang an vom Rest.
Der wichtigste Schritt liegt vor der Haustür. Ziehen Sie Jacke und Schuhe im Eingangsbereich oder im Freien aus und schütteln Sie beides gründlich aus, damit Halme und Staub nicht mit hineinkommen. Eine Bürste, die nur für diesen Zweck da ist, entfernt auch festsitzende Reste aus Nähten und Taschen.
Lüften, sammeln, getrennt waschen
Hängen Sie die Kleidung anschließend an einen luftigen Ort, am besten nach draußen oder in einen Raum mit offenem Fenster. Frische Luft nimmt einen großen Teil des Geruchs schon mit, bevor überhaupt eine Waschmaschine angeht. In einem geschlossenen Schrank dagegen bleibt der Geruch hängen und breitet sich auf andere Kleidung aus.
Ein eigener Korb oder ein Beutel für die Stallkleidung verhindert, dass der Geruch zur übrigen Schmutzwäsche wandert. Waschen Sie diese Sachen möglichst für sich und füllen Sie die Maschine nicht bis zum Rand, damit das Wasser gut durch den Stoff spülen kann. Ein zusätzlicher Spülgang hilft, Rückstände von Staub und Tierhaaren zu entfernen.
Leeren Sie vor der Wäsche alle Taschen. Zwischen Stroh, Karotten oder Leckerlis findet sich manchmal auch ein Taschentuch, und das wollen Sie nicht in der Trommel haben. Handschuhe und Mützen sollten ebenfalls einzeln nachgesehen werden, weil sich dort oft besonders viel Staub sammelt.
Wenn der Geruch nach dem Waschen noch leicht vorhanden ist, lassen Sie die Kleidung erneut an der frischen Luft hängen. Das Trocknen im Freien erledigt oft den Rest. Ein Wäscheständer im Garten oder auf dem Balkon reicht dafür völlig aus, solange die Sachen nicht direkt im Regen hängen.
Am Ende hilft eine feste Regel, die alle kennen: Stallsachen bleiben im Flur, werden ausgeschüttelt und wandern dann direkt in den eigenen Korb. Kinder halten sich erstaunlich gut an solche Abläufe, wenn sie sie von Anfang an kennen.